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Kämmerer rechnet mit Millionendefizit

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Finanz­bür­ger­meister Sven Schulze hat den Entwurf für den städti­schen Haushalt 2016 vorge­stellt. Geplant sind Ausgaben und Inves­ti­tionen in Höhe von 706 Millionen Euro, demge­gen­über stehen aller­dings nur Einnahmen in Höhe von 694 Millionen Euro. Das bedeutet, im Haushalt 2016 klafft ein Loch von knapp 12 Millionen Euro. Haupt­gründe sind laut Kämmerer drasti­sche Einbußen bei der Gewer­be­steuer und die hohen Kosten für die Flücht­lings­un­ter­brin­gung. Auch die Tarif­er­hö­hungen bei den Kita-Erzie­hern schlagen zu Buche, genauso wie die geplante Aufsto­ckung von Personal. Trotz des Millio­nen­de­fi­zits will der Kämmerer nicht sparen. Kürzungen seien das falsche Signal, betonte Schulze mit Blick auf die Flücht­lings­krise. Beson­dere Situa­tionen würden beson­dere Antworten erfor­dern. Die Stadt sei trotz Minus in der Kasse weiterhin handlungs­fähig, jetzt gelte es, diesen Balan­ceakt zu meistern. Der Haushalt wird kommende Mittwoch in den Stadtrat einge­bracht, am 2. März sollen die Räte über den Etat entscheiden.