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Jugendliche machen Tietz unsicher

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Die Sicher­heits­pro­bleme im Tietz waren größer als bisher bekannt. Nach Aussage der Stadt hatte die Security sogar mit Drogen und Prosti­tu­tion zu kämpfen. Zuletzt hielten sich bis zu 80 Jugend­liche im Foyer des Kultur­hauses auf - es kam zu gewalt­samen Zwischen­fällen zwischen Deutschen und Auslän­dern. Oberbür­ger­meis­terin Barbara Ludwig sprach von einer „Mischung verschie­dener Problem­grup­pen“. Jetzt prüft die Stadt eine Video­über­wa­chung. Der Wachschutz im Tietz wurde bereits verdop­pelt, an den Eingängen gibt es verschärfte Zugangs­kon­trollen. Nutzer der Volks­hoch­schule zum Beispiel müssen sich ausweisen oder dem Sicher­heits­per­sonal erklären. Auch der Zugang zu den öffent­li­chen Toiletten wurde einge­schränkt. Wer sie benutzen will, muss nach einem Schlüssel fragen. Das öffent­liche W-LAN wurde abgeschaltet, es gilt als Auslöser für die Ansamm­lungen der vergan­genen Wochen. Nach Aussage von Ordnungs­bür­ger­meister Miko Runkel zeigen die ersten Maßnahmen bereits Wirkung. Die Lage im Tietz habe sich beruhigt. Wohin sich das Problem jetzt verla­gert, ist offen. Es habe sich bis jetzt kein neuer Schwer­punkt gebildet, so Runkel.