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Innenstadt zieht immer mehr junge Chemnitzer an

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Die Chemnitzer City hat nach Ansicht der IG Innen­stadt im vergan­genen Jahr eine gute Entwick­lung genommen. Die Besucher­ströme hätten unter anderem durch das neue Bürger­haus am Düssel­dorfer Platz deutlich zugenommen, heißt es in einer Bilanz. In die umlie­genden Cafés und Geschäfte ziehe es vor allem junge Chemnitzer, die in dem Behör­den­zen­trum arbeiten oder dort Wege zu erledigen haben, sagte uns der Vorsit­zende der IG Innen­stadt, Karl Doersch. Dadurch habe sich auch das Waren­an­gebot in der Innen­stadt geändert: fast überall wurden Billig­an­bieter und Ramsch­läden von Marken­ge­schäften verdrängt. Wer in die Chemnitzer City zum Einkaufen komme, setze auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, so Doersch weiter. Seiner Ansicht nach ist die Innen­stadt trotz dieser positiven Bilanz noch nicht über den Berg. Deshalb sieht er auch die Pläne von Claus Kelln­berger für das Conti-Loch eher mit Skepsis. Die City brauche mehr Handels­fläche, so Doersch, aber am richtigen Standort. Jede Ansied­lung außer­halb des direkten Stadt­kerns sei schäd­lich für die Entwick­lung der Chemnitzer Innen­stadt.