Innenminister Ulbig verteidigt Versammlungsverbot
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Im Landtag ist am Mittwoch über das Dresdner Demonstrationsverbot debattiert worden. In einer Fachregierungserklärung sollte Innenminister Markus Ulbig am Vormittag dem Parlament die Hintergründe der Entscheidung erläutern. Der Minister verteidigte das Versammlungsverbot in Dresden am 19. Januar. "Es habe eine Gefährdungslage für alle Demonstrationen an diesem Abend bestanden", so Ulbig. Laut Bundeskriminalamt sei mit "relevanter Wahrscheinlichkeit" aus den Versammlungen heraus ein Anschlag auf ein Mitglied des Pegida-Organisationsteams zu erwarten gewesen. Zudem verteidigte Ulbig sein Treffen mit Mitgliedern der Pegida-Führung. Die Opposition kritiserte Ulbig dafür scharf.