• Foto: Förderverein/ Wolfgang Schmidt

    Foto: Förderverein/ Wolfgang Schmidt

Ingrid Mössinger wird Schmidt-Rottluff-Botschafterin

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Der Förderverein Karl Schmidt-Rottluff startet eine neue Etappe bei der Wiederbelebung des Schmidt-Rottluffs-Areals an der Limbacher Straße. Ingrid Mössinger, die ehemalige Chefin der Kunstsammlungen, wurde zur Botschafterin des Vereins berufen. Ihr Anliegen ist es, das Elternhaus des Chemnitzer Künstlers wieder mit Leben zu füllen. In der alten Mühle soll ein kleines Museum entstehen, das sich dem Leben und Schaffen von Karl Schmidt-Rottluff widmet. Auch das Mahlwerk will der Verein wieder zum Laufen bringen.

Karl Schmidt-Rottluff wurde 1884 in Rottluff geboren, das später in Chemnitz einge­meindet wurde. Der Künstler gilt als einer der Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expres­sio­nismus. Schmidts Vater war der Mühlen­be­sitzer Fried­rich Schmidt. Karl Schmidt wurde im Wohnge­bäude der Mühle geboren und nannte sich seit 1905 Schmidt-Rottluff. Von 1905 bis 1906 studierte er Archi­tektur an der Techni­schen Hochschule Dresden.