Ingrid Mössinger wird Schmidt-Rottluff-Botschafterin
Der Förderverein Karl Schmidt-Rottluff startet eine neue Etappe bei der Wiederbelebung des Schmidt-Rottluffs-Areals an der Limbacher Straße. Ingrid Mössinger, die ehemalige Chefin der Kunstsammlungen, wurde zur Botschafterin des Vereins berufen. Ihr Anliegen ist es, das Elternhaus des Chemnitzer Künstlers wieder mit Leben zu füllen. In der alten Mühle soll ein kleines Museum entstehen, das sich dem Leben und Schaffen von Karl Schmidt-Rottluff widmet. Auch das Mahlwerk will der Verein wieder zum Laufen bringen.
Karl Schmidt-Rottluff wurde 1884 in Rottluff geboren, das später in Chemnitz eingemeindet wurde. Der Künstler gilt als einer der Klassiker der Moderne und als einer der wichtigsten Vertreter des Expressionismus. Schmidts Vater war der Mühlenbesitzer Friedrich Schmidt. Karl Schmidt wurde im Wohngebäude der Mühle geboren und nannte sich seit 1905 Schmidt-Rottluff. Von 1905 bis 1906 studierte er Architektur an der Technischen Hochschule Dresden.