++ EIL ++

Infinus-Manager bleiben in Untersuchungshaft

Zuletzt aktualisiert:

Die fünf Manager im Infinus-Finanz­skandal bleiben weiter in Unter­su­chungs­haft. Das ergab die Haftprü­fung am Oberlan­des­ge­richt Dresden. Es bestehe Flucht­ge­fahr, hieß es. Zudem bestä­tigten die Richter den Betrugs­ver­dacht. Demnach sollen die Infinus-Anleger mit einem Schnee­ball­system betrogen worden sein. Dabei geht es um einen straf­rech­lich relevanten Schaden­sum­fanng in Höhe von 391 Millionen Euro, teilte das Oberlan­des­ge­richt mit. Im November waren die Infinus-Villen in Blase­witz bei einer Razzia durch­sucht worden. Luxus­autos, Computer und Geschäfts­un­ter­lagen wurden im großen Stil sicher­ge­stellt, ebenso Goldbarren.Infinus hatte die Vorwürfe mehrfach bestritten. Insge­samt rund 40.000 Anleger sind von der Insol­venz von Infinus und mehreren Tochter­firmen betroffen.