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Industriemuseum erzählt von Unternehmern und Erfindern

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Nach einem Jahr Umbau öffnet das Indus­trie­mu­seum an der Zwickauer Straße am Samstag wieder seine Tore für die Besucher. Für zwei Millionen Euro ist eine neue Dauer­aus­stel­lung entstanden. Gezeigt werden rund 500 Exponate, ergänzt durch zahlreiche Multi­me­dia­an­ge­bote. Laut Sammlungs­leiter Achim Dresler ist das Museum jetzt eines der modernsten seiner Art in Deutsch­land. In neun thema­ti­schen Schwer­punkten werden die wichtigsten Indus­trie­zweige Sachsens und der Region sowie das Leben der dort arbei­tenden Menschen vorge­stellt. Sicht­barer Höhepunkt der Schau ist das „Silberne Band der sächsi­schen Indus­trie­ge­schichte“ - ein gezacktes, langes Metall­po­dium mitten im Raum. Auf ihm werden wie auf einem Laufsteg beson­ders wichtige sächsi­sche Indus­trie­pro­dukte als Glanz­lichter präsen­tiert: Autos, Motor­räder, Texti­lien, Schreib- und Rechen­ma­schinen, Maschinen für die Metall­be­ar­bei­tung. Im „DKW-Turm“ ist eine Sammlung von DKW-Autos und Motoren zu sehen, die ein Enkel von DKW-Gründer Jorge Skafte Rasmussen (1878-1964) dem Museum geschenkt hat. An Multi­media-Stationen wird die Geschichte sächsi­scher Erfinder und Unter­nehmer erzählt - wie etwa der Rasmus­sens oder die der Erfin­derin der Kaffee-Filter­tüte, Melitta Benz (1873-1950), aus Dresden.