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Industriemuseum bleibt Besuchermagnet

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Das Industriemuseum an der Zwickauer Straße hat im vergangenen Jahr trotz Sommerflaute wieder 45.000 Besucher angelockt. Das sind fast genau die gleichen Zahlen wie im Vorjahr, sagte uns Museumschef Oliver Brehm. Besonders die Sonderschau zur Chemnitzer Industriekultur sei ein großer Publikumsmagnet gewesen.Brehm ist mit der Bilanz zufrieden, will aber künftig noch mehr Publikum anlocken, auch in Kooperation mit anderen Chemnitzer Museen. "Wenn die Chemnitzer Museen mehr Besucher anlocken wollen, müssen sie künftig stärker zusammenarbeiten" fordert der Chef des Industriemuseums und bringt dabei auch die nie umgesetzte Museumsmeile an der Zwickauer Straße ins Gespräch. Die Besucherzahlen seien ausbaufähig, nicht nur in seinem Haus. Deshalb müssten alle Einrichtungen enger kooperieren. Erst vor wenigen Tagen hatten die Kunstsammlungen beklagt, dass zu wenig Besucher kommen. In diesem Jahr plant das Industriemuseum drei Sonderausstellungen, unter anderem eine Fotoschau. In der Ausstellung „Untergegangene Arbeitswelten“ lassen ab Mai über 100 Fotografien von Wolfgang G. Schröter längst vergangene Arbeitswelten wieder lebendig werden. Die Auswahl der Aufnahmen reicht von den 1950er bis in die 1970er Jahre - vom Heckert-Werk in Karl-Marx-Stadt bis zur Porzellan-Manufaktur Meissen. Schröter, Meister der Reportage- und Industriefotografie, interessierte sich für die technischen Details und wusste diese oft spektakulär in Szene zu setzen. Zuvor werden ab Mitte Februar die nominierten und preisgekrönten Designentwürfe zum Sächsischen Staatspreis für Design 2018 gezeigt.