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In Sachsen sollen keine Kliniken schließen

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Ministerpräsident Michael Kretschmer sieht keine Notwendigkeit, Klinikstandorte in Sachsen zu schließen. Er sehe Sachsen da nicht an vorderster Stelle, Veränderungen zu leisten, sagte der CDU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur. Wenn es Probleme gebe, dann nur punktuell. Sachsen habe eine Kliniklandschaft, die solide sei, betonte Kretschmer.

Das sei der Unterschied zu vielen anderen Bundesländern, in denen solche schmerzlichen Schritte ‎nicht gegangen wurden‎. Gab es Anfang der 1990er Jahre noch rund 100 Kliniken in Sachsen, ist deren Zahl mittlerweile auf 78 geschrumpft. Von den Krankenhäusern befinden sich 34 in öffentlicher Trägerschaft, darunter auch die beiden Unikliniken in Dresden und Leipzig.

Viele Häuser geraten zunehmend unter Druck. Sven U. Langner, Vorsitzender der Krankenhausgesellschaft Sachsen schätzt, dass mindestens 10 Prozent der Einrichtungen in einer schwierigen Lage sind. «Das wirtschaftliche Bedrohungspotenzial für die Häuser nimmt zu.»