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In Sachsen arbeiten immer mehr Ausländer

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In Sachsen sind immer mehr ausländische Arbeitskräfte beschäftigt – allerdings noch immer deutlich weniger als im Bundesschnitt. Das hat die Sächsische Landesarbeitsagentur in Chemnitz unserem Sender auf Anfrage mitgeteilt.

Sachsen würde immer mehr von Zuwanderung profitieren. Denn auch während der Pandemie würden viele Firmen im Freistaat Fachkräfte finden. Besonders erfolgreich seien hierbei Arbeitgeber, die z.B. beim Deutschlernen oder mit Weiterbildungen helfen.

Laut Arbeitsagentur ist in Sachsen der Ausländeranteil unter den Beschäftigten bis Juni 2020 auf 5,5 Prozent gestiegen - der höchste Anteil in der Geschichte des Freistaates. Bundesweit liege der Wert mit fast 13 Prozent aber mehr als doppelt so hoch.

Mit über 20.000 Arbeitskräften in Sachsen liegt Polen bei den Herkunftsländern auf Platz eins, gefolgt von Tschechien mit 11.000 Beschäftigten. Außerdem arbeiten in Sachsen gut 6.000 Rumänen, 4.000 Syrer, 3.000 Russen und 2.800 Vietnamesen (Zahlen gerundet).