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Impfpanne in Chemnitz: acht jüngere Menschen betroffen

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Von der Panne im Chemnitzer Impfzentrum, bei der versehentlich der Impfstoff verwechselt wurde, sind wohl auch jüngere Menschen betroffen. Laut Kassenärztlicher Vereinigung wurde vergangenen Dienstag bei insgesamt 17 Menschen Astrazeneca statt Moderna geimpft. Darunter sollen acht Personen sein, die jünger als 40 Jahre sind.

Der Astrazeneca-Impfstoff kann in seltenen Fällen schwere Nebenwirkungen haben und ist daher in der Regel bei Menschen ab 60 vorgesehen. Deshalb wird das Vakzin in Sachsens Impfzentren regulär an über 60-Jährige verabreicht; seit kurzem werden damit aber auch Menschen ab 40 Jahren geimpft. Wie es hieß, seien die Betroffenen noch einmal speziell zu Nebenwirkungen von Astrazeneca aufgeklärt worden und sollen nun gezielt ihren Gesundheitszustand beobachten.