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Immer weniger reuige Steuersünder im Freistaat

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In Sachsen haben sich seit Jahres­be­ginn erst wenige Steuer­sünder selbst angezeigt. Pro Monat seien etwa drei Selbst­an­zeigen einge­gangen, sagte ein Sprecher des Finanz­mi­nis­te­riums am Montag in Dresden. Die Behörde vermutet darin eine Folge der stren­geren Sanktionen seit Jahres­be­ginn für verschwie­gene Kapital­ein­künfte. Laut Statistik wurden zwar im Januar 43, im Februar 22 Selbst­an­zeigen regis­triert. Die Anzeigen seien aller­dings bereits zum Großteil Ende des vergan­genen Jahres einge­gangen und verspätet aufge­führt, hieß es. Bis Ende 2014 hatten sich im Freistaat 287 reumü­tige Steuer­sünder offen­bart. Das waren 131 mehr als im Jahr zuvor. 2014 wurden dadurch mehr als 1,7 Millionen Euro mehr Steuern einge­nommen - gut doppelt so viel wie im Vorjahr.