Immer mehr Probleme im Kinder- und Jungendnotdienst
Der Kinder- und Jugendnotdienst im Chemnitzer Flemmingebiet soll geschlossen werden. Hintergrund ist eine Reihe schwerer Vorfälle mit jugendlichen Bewohnern der Einrichtung. Die Lage ist angespannt, sagte uns der Chef der AWO, Jürgen Tautz. Die Arbeiterwohlfahrt betreibt den Notdienst im Auftrag der Stadt. In den letzten Monate und Wochen gab es Übergriffe auf Passanten, Vandalismus und Lärmbelästigung. Anwohner sind besorgt und fordern eine Lösung des Problems. Inzwischen wurde auch ein Sicherheitsdienst eingesetzt. Angesichts dieser Entwicklung soll die Betreuung der Kinder und Jugendlichen künftig auf mehrere kleine Standorte verteilt werden. "Die geballte Größe im Flemminggebiet belastet das Umfeld" sagt Jürgen Tautz. Zumal es unter den Bewohnern der Einrichtung auch mehrere Intensivtäter gibt. Eine Entscheidung zur Neuverteilung des Notdienstes wird im Herbst erwartet.