Im NSU-Prozess will Beate Zschäpe nur schriftlich Fragen beantworten
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Nun ist es offiziell: Im Münchner NSU-Prozess will sich die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe an diesem Mittwoch erstmals äußern - aber Fragen erst später und nur schriftlich beantworten. Das teilte ihr Verteidiger Mathias Grasel am Dienstag vor dem Oberlandesgericht (OLG) mit. Er bat das Gericht nach der Erklärung, die er verlesen will, um einen schriftlichen Fragenkatalog. Eine unmittelbare Beantwortung werde wohl nicht möglich sein, sonst müsste er sich nach jeder Frage erst mit seiner Mandantin besprechen. Zugleich bat er darum, nach Zschäpes Erklärung den Prozesstag am Donnerstag ausfallen zu lassen. „Ich denke, dass die Belastung nach der Einlassung einigermaßen groß sein wird.“