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Im November erster Prozess zum erfundenen Macheten-Überfall auf Neonazi

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Im Fall des erfundenen Macheten-Überfalls auf einen Chemnitzer Neonazi im Stadtpark beginnt im November der Prozess gegen seinen Komplizen. Das teilte die Staatsanwaltschaft mit. Laut Anklage sollte der Bekannte dem 29-Jährigen in beiderseitigem Einvernehmen die linke Hand abtrennen, schlug aber daneben und erwischte nur drei Finger. Mit der Behinderung habe das Opfer staatliche Leistungen kassieren wollen.

Der Mann hatte die Tat als Überfall vermummter Linksextremisten dargestellt. Die Lügengeschichte flog aber wenig später auf. Sein Komplize muss sich nun unter anderem wegen Körperverletzung verantworten. Die Ermittlung gegen das angebliche Opfer laufen dagegen noch.