„Ihren Corona-Test, bitte!“ - Kontrollen an der Neiße
Polen gilt seit heute als Hochinzidenzgebiet eingestuft. Das hat Folgen für den Reiseverkehr. Deutschland darf nur noch mit einem aktuellen negativen Corona-Test betreten werden. Grenzpendler aus Polen fordern einen finanziellen Zuschuss. Sie arbeiten meist nur zum Mindestlohn in den Grenzregionen. Durch die Testpflicht würde ihr Budget schnell aufgebraucht sein.
Der Test darf frühestens 48 Stunden vor Einreise vorgenommen worden sein. Stationäre Grenzkontrollen sind zwar nicht geplant. Jedoch sind Stichproben hinter der Grenze im Zuge der sogenannten Schleierfahndung möglich. So wurden heute zum Beispiel am Grenzübergang Görlitz Stadtbrücke einreisende Autofahrer und Fußgänger kontrolliert.
Brandenburg will drei Teststationen in Frankfurt (Oder), an der Autobahn A12 und in Guben (Spree-Neiße) errichten.