IG Metall macht mit Warnstreiks Druck
Im Tarifkonflikt der sächsischen Metall- und Elektroindustrie hat es heute weitere Warntreiks gegeben. So legten am Mittag unter anderem die Beschäftigten des Automobilzulieferers Continental in Limbach-Oberfrohna die Arbeit nieder. An einer einstündigen Arbeitsniederlegung bei dem Schienenfahrzeughersteller Bombardier in Bautzen in der Oberlausitz beteiligten sich nach Gewerkschaftsangaben rund 600 Mitarbeiter. IG Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel bekräftigte bei der Kundgebung die Forderung nach 5,5 Prozent mehr Geld für die bundesweit rund 3,7 Millionen Beschäftigten der Branche. Weitere Aktionen gab es am Montag unter anderem in Plauen, Neumark und Dresden. Höbel hatte am vergangenen Freitag bis Pfingsten Warnstreiks in insgesamt etwa 100 Betrieben angekündigt. Die Arbeitgeber sollten die Entschlossenheit der Metaller in dieser Tarifrunde nicht unterschätzen, betonte er. Ein erstes Angebot der Arbeitgeber hatte die Gewerkschaft abgelehnt.