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Hut ab! Der Nischel ist den Zylinder los

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Da war dahin, der Hingucker. Nur für ein paar Stunden thronte ein schwarzer Zylinder auf dem Kopf des Marx-Nischels in Chemnitz. Und dann – war er auch schon wieder weg. Ein Windstoß reichte, und der Hut verabschiedete gegen 15.30 Uhr sich Richtung Boden. Der Zylinder war nicht ausreichend gesichert.

Zum ersten Mal seit vier Jahren „oben mit“

Vier Jahre lang hatte Karl Marx hutlos auf die Brückenstraße geschaut. In diesem Jahr durfte er wieder „oben mit“ sein. Zum Auftakt des Hutfestivals in Chemnitz trug der Nischel also Hut – wenn auch nur kurz.

Festivalauftakt mit Symbolkraft

„Wir wollten den Auftakt dieses besonderen Festivaljahres mit einem echten Hingucker einläuten“, sagt Projektleiterin Kirstin Antonelli. Veranstalter Ralf Schulze ergänzt: „Der Hut auf dem Marx ist ein Symbol. Für Kreativität, für Verspieltheit – und für die Magie, die unser Festival ausmacht.“

Respektvoller Umgang – jetzt wieder Spielraum

In den letzten Jahren hatten die Organisatoren bewusst auf den Hut verzichtet. Der Umgang mit dem Denkmal war zurückhaltend, fast ehrfürchtig. 2025 darf Marx wieder mitspielen. Als Symbolfigur für ein Festival, das Chemnitz in Bewegung bringt – und vielleicht auch den nächsten Hut besser befestigt.

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