Hund stirbt grauenvoll in Schmuggel-Transporter
Dieser Einsatz bricht jedem Tierliebhaber das Herz. Die Bundespolizei zieht in der Nacht zum heutigen Donnerstag einen Kleintransporter mit polnischem Kennzeichen aus dem Verkehr. Die routinemäßige Kontrolle am Grenzübergang Reitzenhain endet mit einem erschütternden Fund.
Grauenhafter Tierfund
Am Steuer sitzt ein 29-jähriger Ukrainer, neben ihm eine 27-jährige Frau. Beide haben gültige ukrainische Pässe, doch ihr Aufenthalt in der EU scheint bereits abgelaufen zu sein. Doch was die Beamten dann im Kofferraum entdecken, schockiert sie: Vier Katzen und sieben Hunde, eingepfercht in kleine Boxen, kaum Platz zum Atmen, geschwächt und dehydriert!
Ein Hund stirbt
Die Herkunft der Tiere? Unklar. Die vorgelegten Papiere? Zweifelhaft. Die Beamten alarmieren sofort das zuständige Veterinäramt. Eine Tierärztin trifft wenig später ein und beginnt mit der Erstversorgung der völlig entkräfteten Tiere. Wasser, Futter, eine erste medizinische Einschätzung – doch für einen Hund kommt jede Hilfe zu spät. Das Tier stirbt noch vor Ort!
Ermittlungen laufen
Die Polizei ermittelt, ob es sich um einen Fall von organisiertem, illegalem Tierhandel handelt. Der Fahrer und seine Beifahrerin müssen sich nun wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz sowie wegen unerlaubter Einreise verantworten. Die geretteten Hunde und Katzen wurden in Tierheime gebracht.