- Auch ein Polizeihubschrauber kam bei der Suche nach dem verirrten Polen zum Einsatz.
Hubschrauber, Hund, Polizei & Feuerwehr: Suche nach verirrtem Arbeiter aus Polen
Dittmannsdorf, der kleine Ortsteil von Gornau vor den Toren von Chemnitz. Sanfte Hügel, ein meerwärts murmelnder Bach, spitzgieblige Häuser. Die Hecken sind geschnitten. Wegen der anmutig-reizvollen Landschaft heißt das Örtchen auch „Klein Tirol“. Für einen 34-jährigen Arbeiter wurde das Dörfchen zur Endstation einer Odyssee. Er war spurlos verschwunden – und löste damit eine groß angelegte Suchaktion aus.
Vom Solarpark in die Irre
Gegen 18:20 Uhr ging bei der Polizei der Hinweis ein: Ein Arbeiter, zuletzt gesehen im Bereich eines Solarparks im Amtsberger Ortsteil Dittersdorf, war seit dem Vormittag verschwunden. Der Mann war ortsfremd. Ein Pole. Und niemand wusste, wohin er wollte.
Die größte Sorge:Er könnte sich in einer hilflosen Lage befinden.
Feuerwehr, Fährtenhund, Hubschrauber
Was dann folgte, war eine umfangreiche Suchaktion. Die Polizei rückte aus, ebenso Einsatzkräfte der Feuerwehr. Ein Fährtensuchhund kam zum Einsatz. Sogar ein Polizeihubschrauber wurde hinzugezogen. Gegen 22:25 Uhr dann die Entwarnung: Kameraden der Feuerwehr fanden den Vermissten – wohlbehalten – in der Witzschdorfer Straße im Gornauer Ortsteil Dittmannsdorf.
Einfach verlaufen
Was war passiert? Der 34-jährige Pole hatte sich, nach eigenen Angaben, von seiner Arbeitsstätte entfernt – warum, ist unklar. Dann verlor er offenbar die Orientierung. Kilometerweit lief er durch die hügelig-romantische Gegend, wusste nicht mehr, wo er war. Er irrte umher, bis er schließlich in „Klein Tirol“ gefunden wurde.
