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Honorarkürzung: Psychotherapeuten machen sich Luft

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Mehrere 100 ambulante Psychotherapeuten sind am Samstag in Chemnitz auf die Straße gegangen. Sie protestieren gegen die geplante Kürzung ihres Honorars. Das soll ab April um 4,5 Prozent sinken. 

Angesichts des wachsenden Bedarfs sei das ein fatales Signal, so die Therapeuten. Sie argumentieren, dass das Einsparpotenzial für das Gesundheitssystem marginal sei, die Folgekosten aber hoch - weil Menschen länger krankgeschrieben sind oder eher in Rente gehen.

Zu den Protesten hatte die Landesgruppe Sachsen der Deutschen Psychotherapeuten Vereinigung aufgerufen.