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Hochwasser­schutzpläne sorgen weiter für Zündstoff

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Für die Würschnitz gibt es auch weiterhin keinen verläss­li­chen Hochwas­ser­schutz. Die Landestal­sper­ren­ver­wal­tung bleibt bei ihrem Nein zum Rückhal­te­be­cken in Jahns­dorf - das wurde am Donners­tag­abend auf einer Anwoh­ner­ver­samm­lung deutlich. Demnach bietet der Standort zu wenig Stauraum. Das Risiko eines Dammbruchs und einer nachfol­genden Flutwelle sei zu hoch, deshalb wird jetzt nach Alter­na­tiven gesucht. Die Anwohner von Klaffen­bach und Harthau kriti­sieren das Vorgehen der Landestal­sper­ren­ver­wal­tung. Sie habe die Idee für das Rückhal­te­be­cken gehabt und die Planungen im vergan­genen Jahr aus nicht nachvoll­zieh­baren Gründen überra­schend gestoppt. Die Bürger­initia­tive zum Hochwas­ser­schutz fühlt sich hinge­halten. Sie forderte schnelle Maßnahmen, um die Anwohner der Würschnitz ausrei­chend zu schützen. Es sei schon zu viel Zeit vergangen, ohne dass etwas passiert sei.