Hochwasserschutzanlage in Grimma schwer beschädigt

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Unbekannte haben die Hochwasserschutzanlage in Grimma schwer beschädigt. Laut Oberbürgermeister Matthias Berger ist dadurch aktuell die ganze Anlage nicht funktionsfähig. Käme ein Hochwasser, wäre die Stadt „völlig schutzlos“, so Berger. Beschädigt wurde u. a. ein größeres Fluttor. Eisenteile wurden verbogen. Nun lässt sich das Tor nicht mehr schließen.

Die Hochwassschutzanlage wurde 2019 fertiggestellt, nach elf Jahren Bauzeit. 57 Millionen Euro hat sie gekostet. Grimma wurde 2002 und 2013 stark von Hochwassern getroffen.