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Hochwasserschutz in Altchemnitz wird verbessert

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In Altchem­nitz ist mit dem Bau weiterer Hochwas­ser­schutz­an­lagen entlang der Würschnitz begonnen worden. Zwischen der Mündung in die Chemnitz und der alten Brücke an der Harthauer Straße wird derzeit die Stütz­mauer erhöht. Daran anschlie­ßend soll ein neuer Deich mit einem Beton­kern gebaut werden. Der gesamte Abschnitt ist knapp 600 Meter lang - in die Arbeiten inves­tiert die Landestal­sper­ren­ver­wal­tung etwa 1,7 Millionen Euro. Im Frühjahr nächsten Jahres soll alles fertig sein.Ab Mai dieses Jahres wird dann unter­halb der Chemnitz­brücke Harthauer Straße das linke Ufer mit Block­stein­sätzen gesichert sowie der Deich am linken Ufer weiter­ge­führt. Am Harth­wald­bach wird eine Hochwas­ser­flut­rinne errichtet. Der Deich wird entlang der Rinne weiter­ge­führt, um die dahin­ter­lie­genden Häuser zu schützen. Über die Flutrinne wird künftig eine befahr­bare Brücke führen. Außerdem werden 18 Meter Hochwas­ser­schutz­mauer und ein Pumpwerk gebaut. Bereits seit Herbst vergan­genen Jahres wird an der Chemnitz auf der rechten Uferseite ein 500 Meter langer sowie auf der linken Uferseite ein 250 Meter langer Deich saniert. Für beide Deiche hatte die Landestal­sper­ren­ver­wal­tung eine Deich­zu­stands­ana­lyse erstellt. Dabei wurde festge­stellt, dass diese sanie­rungs­be­dürftig sind. Im Sommer 2011 sollen die Deiche fertig­ge­stellt sein. Ziel der Bauar­beiten ist es, Altchem­nitz und Harthau künftig vor einem Hochwasser zu schützen, wie es statis­tisch alle 100 Jahre vorkommt. Dafür werden insge­samt rund 7,5 Millionen Euro inves­tiert, die aus Mitteln des Europäi­schen Fonds für regio­nale Entwick­lung und des Freistaates Sachsen stammen.