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Hilfe für NSU aus dem Freistaat Thema vor Gericht

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Das Oberlan­des­ge­richt München beschäf­tigt sich heute mit den Kontakten der NSU-Terro­risten nach Sachsen. Als Zeugen sind zwei Ermittler des Bundes­kri­mi­nal­amtes geladen, die über ihre Verneh­mung des Neonazis Thomas S. Auskunft geben sollen. S. gehört in das Umfeld der verbo­tenen Nazi-Gruppen „Blood and Honour“ und „Weiße Bruder­schaft Erzge­birge“. In Chemnitz gehörte er zur Skinhead-Gruppe „88er“. Er soll bei der Formie­rung des „Natio­nal­so­zia­lis­ti­schen Unter­grunds“ um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eine wichtige Rolle gespielt haben. Dem Terror-Trio werden zehn Morde zur Last gelegt.