- Die rechtsextreme Marla-Svenja Liebich ist heute 11.30 Uhr von Bundespolizisten in einem Konvoi von drei Autos ins Chemnitzer Frauengefängnis gebracht worden. Die Beamten hatten die Gefangene am Grenzübergang Breitenau an der A 17 von tschechischen Spezialkräften übernommen. Zusätzlich wurde der Transport von einem Hubschrauber überwacht.
- Die rechtsextreme Marla-Svenja Liebich ist heute 11.30 Uhr von Bundespolizisten in einem Konvoi von drei Autos ins Chemnitzer Frauengefängnis gebracht worden. Die Beamten hatten die Gefangene am Grenzübergang Breitenau an der A 17 von tschechischen Spezialkräften übernommen. Zusätzlich wurde der Transport von einem Hubschrauber überwacht.
- Die rechtsextreme Marla-Svenja Liebich ist heute 11.30 Uhr von Bundespolizisten in einem Konvoi von drei Autos ins Chemnitzer Frauengefängnis gebracht worden. Die Beamten hatten die Gefangene am Grenzübergang Breitenau an der A 17 von tschechischen Spezialkräften übernommen. Zusätzlich wurde der Transport von einem Hubschrauber überwacht.
- Die rechtsextreme Marla-Svenja Liebich ist heute 11.30 Uhr von Bundespolizisten in einem Konvoi von drei Autos ins Chemnitzer Frauengefängnis gebracht worden. Die Beamten hatten die Gefangene am Grenzübergang Breitenau an der A 17 von tschechischen Spezialkräften übernommen. Zusätzlich wurde der Transport von einem Hubschrauber überwacht.
Hier bringen sie Marla-Svenja Liebich
Handschellen, maskierte Spezialkräfte, Hubschrauber, kugelsichere Westen. Wie ein gefährlicher Schwerverbrecher wurde Marla-Svenja Liebich am Grenzübergang an der A 17 in Breitenau übergeben.
Von dort ging es in einem Konvoi von drei Autos weiter ins Frauengefängnis nach Chemnitz. Die neue Adresse der wegen Volksverhetzung verurteilten Gefangenen. Die hat schon genaue Vorstellungen davon, wie sie si ch den Knastalltag vorstellt, teilte sie auf der Plattform X mit.
Erst einmal auf die Zugangsstation
Liebich rechnet mit „zwei bis drei Wochen auf der Zugangsstation“. Briefe könne sie „zum Glück sicher sofort“ schreiben. Auch Besuche ihres Anwalts seien möglich. Telefon und Telio-Konto müssten dagegen erst komplett neu angemeldet werden.
Für ihre Post nennt Liebich sieben Briefmarken zu je 95 Cent und rund 20 Umschläge im C6-Format. Unterstützer sollen Postkarten zunächst in einem Umschlag verschicken, ihren Absender nicht vergessen und Rückporto beilegen.
„Davon kann man drinnen nie genug haben“, schreibt Liebich über die Briefmarken. Sie fordert ihre Anhänger auf: „Stellt mir Fragen!“ Auch alternative Medien und Journalisten könnten sich melden. Sie wolle „ausführlich schriftlich“ antworten.
Haferflocken und Leo-Kleid
Liebich hofft, ihren kleinen Haferflocken-Vorrat mitnehmen und verwenden zu dürfen. Sonst sei „dort drüben erst mal Schmalhans Küchenmeister“. Ihr tschechisches Restguthaben in Kronen könne sie in Deutschland nicht nutzen.
Über ihre Familie will sie drei Dinge beantragen: eine elektronische Schreibmaschine, eine Körperfett-Waage und „ein schickes Leo-Kleid“.
Die Schreibmaschine soll ihr helfen, die erwartete Post zu beantworten. Liebich verweist auf ihre Ausbildung zur Bürokauffrau von 1991 bis 1993. Sie beherrsche das Zehnfingersystem „blind“.
Die Waage brauche sie als Motivation für ihr „tägliches Sport- und Ertüchtigungsprogramm“. Das Leopardenkleid sei für die „Stunde Null“ und die „Rückkehr der Königin der Raubkatzen“.
Liebich will eine Einzelzelle
Auch ein Einzelzimmer steht auf ihrer Wunschliste. „Ich will auch dort wieder ein Einzelzimmer“, schreibt Liebich. Sie könne und wolle sich nicht vorstellen, ihre Zelle mit einer fremden Person zu teilen.
Liebich wolle in Haft lesen, schreiben und Sport treiben. Für „belanglose Nonsens-Gespräche“ habe sie weder Zeit noch Nerven. In Tschechien habe sie Zellen mit 16 Gefangenen gesehen. „Dieses ununterbrochene Geschnatter“ wäre für sie „die absolute Hölle“.
Flucht und Auslieferung
Liebich wurde 2023, damals noch unter dem Namen Sven Liebich, unter anderem wegen Volksverhetzung zu 18 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Danach floh sie nach Tschechien und wurde dort festgenommen. Das Oberlandesgericht Prag wies ihre Beschwerden gegen die Auslieferung ab.



