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Heftige Kritik für Personalpolitik in der Stadtbibliothek

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Die angespannte Personalsituation in der Chemnitzer Stadtverwaltung war erneut Thema heftiger Debatten in der jüngsten Stadtratssitzung. Dabei ging es auch um die Stadtbibliothek. Bei der Diskussion wurde deutlich, dass die Chefin der Stadtbibliothek wegen der anhaltenden Personalnot am Ende selbst das Handtuch geworfen und ihre Kündigung eingereicht hatte.

Als Lösung wollte die Stadtspitze die Bibliothek von zwei Mitarbeiterinnen leiten lassen, die dafür zu 50 Prozent von ihren Abteilungsleiterposten freigestellt werden sollten. Die Stadträte schoben dem einen Riegel vor und beauftragten den Oberbürgermeister, nicht nur die Leitungsposition öffentlich auszuschreiben, sondern auch für die unbesetzten Stellen in der Stadtbibliothek schnellstmöglich neues Personal zu finden.