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Günther rechnet mit früherem Aus von Kohlekraftwerken

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Etliche Braunkohlekraftwerke werden früher vom Netz gehen als im Kohlekompromiss geplant - davon geht Sachsens Umweltminister Wolfram Günther aus.

Durch steigende CO2-Preisen sei da eine extreme Dynamik drin, meint der Grünen-Politiker. Er gehe davon aus, dass der Braunkohleausstieg marktgetrieben sehr viel schneller passiere als gesetzlich vorgesehen.

Als Beispiel nennt Günther den Chemnitzer Energieversorger Eins, der den letzten Block seines Braunkohle-Kraftwerks voraussichtlich 2023 und nicht erst Ende 2029 abschalten wolle.