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Grünes Licht für städtisches Investiti­onspaket

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Das von der Stadt geplante Inves­ti­ti­ons­paket ist vom Freistaat bestä­tigt worden. Damit kann Finanz­bür­ger­meister Sven Schulze jetzt die Förder­mit­tel­an­träge für die Chemnitzer Projekte einrei­chen. Die Stadt hatte Neubau- und Sanie­rungs­maß­nahmen im Umfang von 84 Millionen Euro vorge­schlagen - 63 Millionen Euro Förder­mittel stehen voraus­sicht­lich zur Verfü­gung. Die übrigen 21 Millionen Euro werden aus städti­schen Eigen­mit­teln finan­ziertStadt­käm­merer Sven Schulze, der die bestä­tigten Inves­ti­ti­ons­pläne in Dresden von Umwelt­mi­nister Thomas Schmidt entge­gen­nahm, setzt nun auf eine zügige Umset­zung der Vorhaben: „Das Förder­pro­gramm des Freistaates ist zeitlich sehr anspruchs­voll. Die Stadt wird die Förder­an­träge deshalb schnellst­mög­lich einrei­chen. Das bishe­rige Verfahren wurde weitge­hend unbüro­kra­tisch gestaltet. Ich hoffe, dass die Sächsi­sche Aufbau­bank die Anträge ebenfalls zügig bearbeitet, damit die geplanten Projekte frist­ge­recht bis 2020 abgeschlossen werden können.“ Der Stadtrat hatte die Vorschläge im Juni bestä­tigt. Bis 2020 sollen unter anderem der Neubau einer Oberschule am Richard-Hartmann-Platz für 20 Mio. Euro, einer Kinder­ta­ges­stätte mit 150 Plätzen für 5 Mio. Euro, der Neubau eines Schwimm­sport­kom­plexes mit einer 25-Meter-Halle und Außen­be­reich für 13,1 Mio. Euro und der Umzug der Probe­bühnen und des Lagers in die Innen­stadt im Rahmen der Umset­zung des Theater­kon­zeptes für 12 Mio. Euro reali­siert werden. Darüber sind Inves­ti­tionen von 13,3 Mio. Euro für den Straßen- und Brückenbau, unter anderem für die Umgestal­tung der Theater- und Brücken­straße für 10 Mio. Euro und die Instand­set­zung der Kaßberg­auf­fahrt für 2,4 Mio. Euro vorge­sehen.