Grüne fordern Notfonds für freiberufliche Hebammen
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Mit einem Notfonds könnten freiberufliche Hebammen in Sachsen künftig unterstützt werden. Nach einer Forderung der Grünen sollten sie daraus Zuschüsse für die Zahlung ihrer Berufshaftpflicht erhalten. Diese ist seit 2009 um etwa 250 Prozent gestiegen. Man brauche eine kurzfristige Lösung auf Landesebene, sagte Grünen-Fraktionschef Volkmar Zschocke.Nach Schätzungen des Hebammenverbandes haben deshalb ein Drittel der freiberuflichen Hebammen aufgehört, werdende Mütter bei der Geburt zu betreuen. In vielen Bereichen Sachsens wie der Region um Zittau, dem Erzgebirge oder Nordsachsen gäbe es nach Angaben der Grünen bereits keine Wahlfreiheit bei der Geburt mehr.