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Grüna schlägt Alternativen für Suchtkrankenheim vor

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Im Streit um ein geplantes Suchtkranken-Projekt in Grüna hat der Ortschaftsrat drei alternative Standorte vorgeschlagen. Darunter sind eine alte Pension am Bahnhaltepunkt und auch das ehemalige Pionierlager in Einsiedel. Das Rathaus soll jetzt prüfen, ob es möglich ist, die Betreuungseinrichtung dort unterzubringen, sagte uns Lutz Neubert vom Ortschaftsrat.

Die Stadt will die Wohngruppe mit bis zu 30 Suchtkranken im ehemaligen Hotel „Grünaer Hof“ einquartieren. Dagegen regt sich Widerstand bei den Anwohnern. Sie fürchten um ihre Sicherheit, weil in unmittelbarer Nähe auch eine Schule ist. "Wir haben auch 200 Unterschriften gesammelt und an die Stadt übergeben§ so Neubert weiter. "Es waren vier Jahre Zeit, um über das Projekt zu reden. Das hat die Stadt versäumt."

Sozialbürgermeister Ralph Burghart räumte Fehler bei der Kommunikation und Planung eingeräumt. Er hatte den Grünaern auch versprochen, andere Standorte zu prüfen. Offen ist allerdings, ob da auch der Betreiber des Projektes mitzieht.