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Großer Andrang bei Asyl-Gipfel in der Stadthalle

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1.200 Chemnitzer haben am Montag­abend die Einwoh­ner­ver­samm­lung zum Thema Asyl in der Stadt­halle verfolgt. Drei Stunden lang wurde heftig debat­tiert, teilweise war die Stimmung auch gereizt und aufge­heizt. Das Publikum hatte viele Fragen - doch so richtig neue Antworten gab es keine.Die Politiker im Podium versuchten, den Chemnit­zern zu erklären, wie die Flücht­lings­krise zu lösen ist. Im Gegenzug gab es immer wieder Vorwürfe und pauschale Schuld­zu­wei­sungen. Aber auch ein vernünf­tiger und ehrli­cher Dialog wurde von vielen Rednern immer wieder angemahnt. Der Großteil des Abends drehte sich um das Thema Sicher­heit. Einwohner aus Kappel zum Beispiel äußerten ihre Ängste nach den jüngsten Übergriffen durch Asylbe­werber. Die Landes­di­rek­tion räumte ein, dass es Probleme in dem Wohnhotel an der Haydn­straße gibt. Man sei dabei, das zu klären. In Einsiedel dagegen hat es laut Polizei noch keine einzige Straftat durch Flücht­linge gegeben. Anwohner hatten eine ähnliche Entwick­lung wie in Kappel oder Ebers­dorf nach der Belegung des Pionier­la­gers als Erstauf­nahme befürchtet.