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Gold und Silber bei der Bahnrad-EM in Berlin

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Einen Tag nach dem zweiten Platz im Teamsprint hat Miriam Welte (Kaiserslautern) bei den Bahnrad-Europameisterschaften in Berlin die Goldmedaille im 500-Meter-Zeitfahren gewonnen. Pauline Grabosch vom Chemnitzer Team Erdgas machte als Zweite den deutschen Doppelsieg perfekt. Welte wurde am Freitag in 33,321 Sekunden gestoppt und lag damit klar vor Grabosch (33,559). Die Russin Daria Schmelewa (33,757) wurde Dritte.Für Welte ist es die zweite EM-Einzelmedaille nach ihrem dritten Platz über 500 Meter bei den Titelkämpfen 2014 in Grenchen. Die erst 19-jährige Grabosch hatte bereits im Vorjahr den zweiten Platz hinter Schmelewa belegt.Ansonsten hatten sich zuvor die deutschen Medaillenhoffnungen zerschlagen. Maximilian Levy schied im Sprint-Viertelfinale gegen den Franzosen Sebastien Vigier aus. Zuvor war bereits Eric Engler (Cottbus) in der ersten Runde gescheitert.Im Punktefahren der Frauen musste sich Charlotte Becker beim Sieg der Dänin Trine Schmidt mit dem sechsten Platz begnügen. Sechste wurde auch Gudrun Stock (München) mit einer Zeit von 3:37,795 Minuten in der 3000-Meter-Einervervolgung, Lisa Klein (Erfurt/3:39,688) belegte den achten Rang. Der Titel ging an die überragende Britin Katie Archibald (3:29,328). Chancenlos war Maximilian Beyer (Irschenberg) im Ausscheidungsfahren der Männer, den Sieg holte sich der Belgier Gerben Thijssen.