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Görlitzer Soko „Argus“ klärt 200 Taten auf und bekommt Stinkefinger gezeigt

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205 gelöste Fälle, eine Aufklärungsquote von fast 62 Prozent – die Soko Argus hat geliefert. Ihre Ergebnisse können sich sehen lassen. Lob kommt von ganz oben. Da seien Profis am Werk, findet Ministerpräsident Michael Kretschmer.

Die Profis – das sind 60 Polizisten aus verschiedenen Bereichen: Auswerter, Fahnder, Ermittler. Sie machen die Schlagkraft der Truppe aus.  Schwerpunkt für die im Herbst 2019 gegründete  Sonderkommission ist die Eigentumskriminalität.  Sie konnte zum Beispiel eine Serie von Einbrüchen in metallverarbeitende Betriebe in Görlitz aufklären.  Der 48-jährige Kopf der Bande wurde inzwischen zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt. 

Dass der Soko irgendwann die Fälle ausgehen, befürchtet ihr ChefMartin Reiner (52) nicht. Inzwischen sind neue Tätergruppierungen in der Region und darüber hinaus aktiv.Um ihnen auf die Schliche zu kommen, saugen die Ermittler jeden Hinweis auf. „Jeden Strohhalm greifen“, ist ihre Devise.

Einmal streckte ein Täter den Stinkefinger aus. Das Bild aus der Videoüberwachung landete in der Strafakte und trug zur Aufklärung des Falls bei.

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Reporter Knut-Michael Kunoth