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Görlitzer Diagnosetechnik-Spezialist setzt in Corona-Krise auf neue Standbeine

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Diagnosetechnikhersteller Sysmex-Partec Görlitz hat mit den Folgen der weltweiten Corona-Krise zu kämpfen. Im vergangenen Geschäftsjahr sank der Umsatz um zwölf Prozent. Indien als einer der  großen Kunden für HIV-Analysatoren aus Görlitz hat angesichts der dramatischen Corona-Lage die Investitionen gestoppt. Die Regierung setze alle Mittel ein, um die Covid-Pandemie zu bekämpfen, so Geschäftsführer Michael Esther:

So muss Esther Beschäftigte erneut in die Kurzarbeit schicken – für zwei, vielleicht auch drei Monate.  Danach, so hofft er, kehrt die Sysmex-Partec wieder ins normale Geschäft zurück.

Die  Einbußen  während der Corana-Zeit sollen durch andere Standbeine aufholt werden. Ein Standbein sind Anwendungen für die Lebensmittelindustrie. Das  Unternehmen bietet eine Technologie an, um zum Beispiel Wasser, Wein oder Fruchtsäfte zu überprüfen. Ein weiteres Standbein   ist die sogenannte Ploidie-Kontrolle, ein Verfahren, das in der Pflanzenzucht eingesetzt wird.  In diesem Bereich sei Sysmex Marktführer mit über 50 Prozent.

Die Beschäftigten in Görlitz, die wieder in Kurzarbeit gehen müssen, bekommen weiter volles Gehalt. Der Konzern stockt auf 100 Prozent auf – so wie auch schon in der Kurzarbeitsphase im vergangenen Geschäftsjahr.

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Reporter Knut-Michael Kunoth