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Gesundheitsamt warnt vor Tuberkulose

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Dem Gesund­heitsamt wurden zwei Fälle von anste­ckungs­fä­higer Tuber­ku­lose gemeldet. Betroffen sind zwei Personen, ein Studie­render aus Chemnitz und ein weiterer, der in Chemnitz eine private Bildungs­ein­rich­tung besucht. Beide Personen befinden sich in Behand­lung. Um weitere Anste­ckung zu verhin­dern, müssen Kontakt­per­sonen unter­sucht und Erkrankte umgehend behan­delt werden. Deshalb wurden die unmit­tel­baren Kontakt­per­sonen ermit­telt und benach­rich­tigt. Diese wurden vom Gesund­heitsamt angeschrieben und aufge­for­dert, in die Tuber­ku­lose-Sprech­stunde zu kommen. Dort erfolgt eine Beratung mit anschlie­ßender Anamnese und Blutent­nahme für den Tuber­ku­lose-Test. Je nach Testergebnis schließen sich weitere Maßnahmen an. „Bei einer Infek­tion reicht die gute Abwehr des Körpers aus, um die Tuber­ku­lo­se­bak­te­rien an der Weiter­ver­brei­tung und Vermeh­rung im Organismus zu hindern“, so Anke Protze, Abtei­lungs­lei­terin Hygiene und Infek­ti­ons­schutz im Gesund­heitsamt Chemnitz.