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Generalprobe für neue Hochwasser-Sirenen

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Das neue Alarm­system zum Schutz vor Hochwasser wird heute Abend einem letzten großen Test unter­zogen. Zwischen 17 und 19 Uhr heulen in Klaffen­bach, Harthau, Erfen­schlag, Einsiedel und Altchem­nitz gemeinsam die Sirenen. Die insge­samt 12 Anlagen waren in den vergan­genen Wochen von der Firma Hörmann auf den Dächern instal­liert worden. In einem Notfall kann der Alarm an einzelnen Sirenen oder auch zusammen über die Leitstelle der Feuer­wehr ausge­löst werden. Der Probe­alarm heute wird an allen Stand­orten überwacht - insge­samt 70 Feuer­wehr­leute sind entlang der Flüsse Zwönitz, Würschnitz und Chemnitz im Einsatz. Nach dem Test gibt es eine Entwar­nung. In das Sirenen­system hat die Stadt 170.000 Euro inves­tiert. Es soll die Vorwarn­zeit bei einem Hochwasser verkürzen. Künftig wird die Bevöl­ke­rung bereits ab der Hochwas­ser­warn­stufe 2 alarmiert. Damit werde eine Lehre aus dem schweren August­hoch­wasser im vergan­genen Jahr gezogen, sagte uns Oberbür­ger­me­si­terin Barbara Ludwig. Damals hatten die Überflu­tungen schwere Schäden in der Stadt angerichtet. An den neuen Sirenen gibt es ab September immer am ersten Mittwoch des Monats um 18 Uhr einen Probe­alarm.

Audio:

Steffen Süß von der Berufs­feu­er­wehr hören