Generaldirektor will Chemnitzer Museen attraktiver machen
Der Chef der Kunstsammlungen, Frédéric Bußmann, will in diesem Jahr mehr Chemnitzer in die Ausstellungen locken. Dazu soll als erstes das Haus bekannter gemacht werden. Bisher lagen kaum Flyer und Programmhefte in der Stadt aus. Das soll sich ändern. Außerdem wird es mehr Führungen für Familien geben. Und: Ein weiteres Projekt, der Kunstbus, der Kinder von der Schule in die Kunstsammlungen bringt, soll ausgebaut werden. Er fährt künftig auch das Gunzenhauser-Museum und das Schlossbergmuseum an. Im vergangenen Jahr zählten die Kunstsammlungen am Theaterplatz 20.125 Besucher, das Gunzenhauser-Museum am Falkeplatz 20.756 Besucher und das Schloßbergmuseum 8.741 Besucher. Dazu Bußmann: "Wir müssen uns noch mehr Mühe geben."Höhepunkte 2019 sind unter anderem eine Max Liebermann-Ausstellung mit 50 Werken des Impressionisten, eine Textil und Grafik-Schau anlässlich des Jubiläums 100 Jahre Bauhaus oder auch die Ausstellung Neue Sachlichkeit über Kunst in der Weimarer Republik. Überdies ist im Schlossbergmuseum der „Mars“ von Giambologna zu sehen, bevor die wertvolle Statue endgültig nach Dresden zurückkehrt.