Gefängnis auf dem Kaßberg soll Gedenkstätte werden
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Das ausgediente Gefängis auf dem Kaßberg soll zur Gedenkstätte werden. Das hat der Landtag auf Antrag der Grünen entschieden. Geplant ist, in der ehemaligen Haftanstalt an die Opfer der Willkürherrschaft zu erinnern. Hinter den Gefängnismauern wurden während des NS-Regimes politische Häflinge gefoltert. Zu DDR-Zeiten war es die größte Abschiede-Haftanstalt. Über 33 000 Menschen saßen ein, bis sie von der BRD freigekauft wurden. Das Gefängis war letztes Jahr wegen Brandschutzmängeln geschlossen worden. Trotz der geplanten Gedenkstätte will der Freistaat das Gebäude weiterhin verkaufen.