Fünf Jahre Haft nach Tod eines Imbiss-Betreibers
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Nach dem gewaltsamen Tod eines Imbiss-Betreibers aus Döbeln muss ein 33-Jähriger Iraker fünf Jahre ins Gefängnis. Das Landgericht Chemnitz sprach den Mann heute der Beihilfe zum Totschlag schuldig - Mord konnte ihm nicht nachgewiesen werden. Der Angeklagte oder sein flüchtiger, mutmaßlicher Komplize hätten die Tat begangen, so die Richterin. Die Staatsanwaltschaft hatte dem 33-Jährigen vorgeworfen, Ende November 2011 den libanesischen Imbiss-Betreiber aus kurzer Entfernung mit drei Schüssen aus einer Pistole getötet zu haben. Der Iraker hatte im Prozess immer wieder seine Unschuld beteuert. Die Verteidigung plädierte deshalb auf Freispruch.