Freizeitparks hoffen auf baldige Lockerungen
In den Freizeitsparks der Region stehen die Attraktionen weiter still - mit Umbaumaßnahmen wird aber vielerorts schon eine mögliche Öffnung vorbereitet. So werden Kassenbereiche mit Plexiglasscheiben ausgestattet, um Besucher und Mitarbeiter vor einer Infektion zu schützen.
Wenn in Sachsen die Zoos und Botanischen Gärten bald wieder an den Start gehen, könnte eventuell auch der Sonnenlandpark in Lichtenau sein Wildgehege öffnen. Ob das so kommt, ist aber noch nicht endgültig entschieden. Der kleine Wald ist innerhalb des Parkgeländes ein eigener Bereich, liegt also außerhalb der anderen Attraktionen.
Die Miniwelt in Lichtenstein hofft unterdessen, dass sie als eine Art Gartenanlage ohne Rutsche und Karussell zählt und so auch von einer möglichen Lockerung profitieren kann. Auch hier warten die Betreiber auf eine endgültige Entscheidung der Landesregierung.
Überall in Deutschland stehen Achterbahnen und Wasserrutschen still. Nicht absehbar sei, wie sich die Nachfrage entwickle, wenn die Parks wieder öffnen, sagte der Geschäftsführer des Verbands Deutscher Freizeitparks und Freizeitunternehmen (VDFU), Jürgen Gevers. Wegen Kurzarbeit hätten manche Menschen unter der Woche vielleicht im Moment mehr Zeit, sie achteten womöglich aber auch mehr als sonst aufs Geld.
Manch ein Freizeitpark droht deswegen für immer schließen zu müssen, machte Gevers deutlich: Wenn auf den ausgefallenen Saisonstart in den Osterferien auch ein Besuchsverbot in den Sommerferien folgen sollte, könnte das für rund 40 Prozent der Parks das Aus bedeuten. „Mit rund sieben Monaten, in denen Geld verdient wird, ist die Saison kurz.“