Freistaat will Firmen entlasten
Sachsen will sich beim Bund für weniger Bürokratie in den Unternehmen einsetzen. So sollen Sozialversicherungsbeiträge künftig nicht mehr im Voraus abgeführt werden müssen. Eine entsprechende Initiative will Sachen nun im Bundesrat einbringen. Das sächsische Handwerk fordert so eine Regelung schon lange. Wie der Präsident der Chemnitzer Handwerkskammer Dietmar Mothes sagte, koste der Aufwand die Betriebe in Sachsen jährlich 23 Millionen Euro. Zusammen mit anderen Belastungen zwinge das manche Unternehmen in die Knie. Bereits im vergangenem Jahr hatte der Landtag die Regierung fraktionsübergreifend aufgefordert, sich für eine bundesweite Neuregelung stark zu machen. Diesmal stünden die Chancen für die Bundesratsinitiative gut, hieß es. Aus anderen Ländern sei Wohlwollen signalisiert worden.