Freistaat will 6 Milliarden Schulden aufnehmen
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Am Montag tagt im Sächsischen Landtag der Haushalts-Ausschuss. Dort gibt es eine öffentliche Anhörung zum Doppelhaushalt für Sachsen. Obwohl die Steuereinnahmen voraussichtlich sinken werden, will die Landesregierung die Ausgaben auf gut 21 Milliarden Euro pro Jahr etwas steigern.
Um die Pandemie-Folgen abzufedern, soll ein Fond über 6,75 Milliarden Euro aufgelegt werden. Der Freistaat plant bis zu sechs Milliarden Euro neue Schulden ein.
Beim Einbringen des Doppeletats für 2021 und 2022 hatte Finanzminister Hartmut Vorjohann (CDU) am 7. Januar Sachsen auf finanziell schwierige Zeiten eingestimmt. Den Wachstumspfad der vergangenen zehn Jahre werde man mittelfristig nicht wieder erreichen können.