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Freistaat plant länger mit Asyl-Erstaufnahme in Einsiedel

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Einsiedel bleibt trotz zurück­ge­hender Flücht­lings­zahlen voraus­sicht­lich bis 2020 Standort für die Asyl-Erstauf­nahme. Das erklärte die Landes­di­rek­tion am Montag­abend auf einer Einwoh­ner­ver­samm­lung. Der Freistaat müsse Kapazi­täten bereit­halten, falls die Zahlen wieder steigen, so die Begrün­dung. In diesem Fall sei das ehema­lige Pionier­lager besser geeignet als Zelte oder Lager­hallen. Derzeit sind etwa 100 Personen in Einsiedel unter­ge­bracht, darunter überwie­gend syrische Familien.