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Freistaat macht Asylheim im Wohnhotel Kappel dicht

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Der Freistaat will das Wohnhotel Kappel künftig nicht mehr als Flücht­lings­un­ter­kunft nutzen. Der Standort an der Haydn­straße werde bis Ende Juni außer Betrieb genommen, teilte die Landes­di­rek­tion mit. Die Einrich­tung mit 350 Plätzen hatte in den vergan­genen Jahren immer wieder für Schlag­zeilen gesorgt. Brände und Massen­schlä­ge­reien hielten Feuer­wehr und Polizei auf Trab - trauriger Höhepunkt war ein tödli­cher Fenster­sturz. In dem Fall waren drei Tunesier von Lands­leuten derart bedrängt worden, dass sie aus Angst in die Tiefe sprangen. Ein 21-Jähriger kam dabei ums Leben.