Freistaat lockt Lehrer mit Russisch Brot
Sachsen wirbt gezielt in westlichen Bundesländern um neue Lehrer. Lehramts-Absolventen für Grund- und Realschulen erhalten in diesen Tagen ein kleines Päckchen. Neben einem Anschreiben ist darin eine speziell gestaltete Packung „Russisch Brot“ aus Dresden – eine Spezialität aus der Region, die im Westen neugierig machen soll. Gesucht wird für das Schuljahr 2015/16 in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz. Sachsens Kultusministerin Brunhild Kurth sagte, dort werde über den eigenen Bedarf hinaus ausgebildet. Hier im Freistaat gebe es zurzeit noch zu wenig Nachwuchs. Der Freistaat will zum kommenden Schuljahr wieder mehrere Hundert Lehrer neu einstellen, weil z.B. viele Pädagogen altersbedingt ausscheiden.