Freistaat fördert KZ-Gedenkstätte in Frankenberg
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Für die Errichtung einer Gedenkstätte des ehemaligen KZ Sachsenburg hat Frankenberg jetzt Geld vom Freistaat erhalten. Kulturministerin Barbara Klepsch überreichte am Donnerstagvormittag an Bürgermeister Oliver Gerstner einen Fördermittelbescheid über 1,5 Millionen Euro. Das Geld stammt aus dem ehemaligen DDR-Parteivermögen. Damit soll der erste Teilabschnitt der Gedenkstätte finanziert werden. Der Start der Bauarbeiten ist im November geplant.
Das KZ Sachsenburg war eines der ersten Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Es bildete die Grundlage für die späteren Vernichtungslager und war unter anderem Ausbildungsstätte der Lager-SS. Viele Menschen wissen jedoch gar nicht, dass es in Frankenberg ein Konzentrationslager gab.