Freispruch nach tödlichem Motorradunfall
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Im Prozess um einen tödlichen Motorradunfall auf der Dresdner Straße ist der Angeklagte von allen Vorwürfen freigesprochen worden. Der junge Mann hatte als Linksabbieger einem entgegenkommenden Biker die Vorfahrt genommen. Allerdings war nach Ansicht des Amtsgerichts der Sturz des 31-Jährigen vor zwei Jahren unvermeidbar, denn der Motorradfahrer war mit Tempo 120 unterwegs. Der 25-jährige Autofahrer konnte ihn so nicht rechtzeitig sehen. Aus strafrechtlicher Sicht sei ihm kein Vorwurf zu machen, so die Richter.