Freiberger Start-up scannte Schiefen Turm von Pisa
Mit einem mobilen 3D-Laserscanner hat das Freiberger Start-up Dotscene den Schiefen Turm von Pisa innen und außen durchleuchtet. Gescannt wurde jeder für Menschen zugängliche Winkel. Man sei dankbar, dass man als junges Unternehmen einen Beitrag dazu leisten durfte, das Welterbe zu dokumentieren, hieß es vom Gründer und Geschäftsführer Nicolas Trusch.
Nicht nur der Turm wurde vor Ort gescannt, sondern ebenfalls die gesamte Piazza dei Miracoli und der Dom von außen. Die Messdaten gehen jetzt an die Opera della Primaziale Pisana, die sich seit dem Bau des Turms um dessen Erhalt kümmert und liefern neue Einblicke in die Baukunst des Mittelalters.
Dotscene ist ein auf „mobile mapping“ spezialisiertes Start-up. Dort werden Hard- und Software für mobiles 3D-Laserscanning entwickelt. Der von dem Freiberger Unternehmen entwickelte mobile 3D-Laserscanner dotcube ist für den Einsatz im Außenbereich genauso optimiert wie für den Einsatz in Innenräumen und an Drohnen.